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Zuletzt aktualisiert: 23.09.2010 um 19:26 UhrKommentare

Berlakovich: Windkraftanteil verdoppeln

Der Anteil der Windenergie ist schon jetzt in Österreich höher als in vielen anderen Ländern. Für Umweltminister Berlakovich noch lange nicht genug. 570.000 Haushalte sollen künftig mit Energie aus Windkraft versorgt werden.

Rund 200.000 Haushalte werden bereits jetzt mit Energie aus Windkraft versorgt

Foto © APARund 200.000 Haushalte werden bereits jetzt mit Energie aus Windkraft versorgt

Eine Verdoppelung des Anteils der Windkraft in Österreich bis zum Jahr 2020 wünscht sich Umweltminister Niki Berlakovich (V). Bis 2020 soll der Anteil der erneuerbaren Energie auf 34 Prozent gesteigert und eine CO2-Reduktion um 16 Prozent erreicht werden, so Berlakovich am Donnerstag anlässlich eines Besuches im Windpark der BEWAG-Tochter Austrian Wind Power (AWP) im burgenländischen Weiden am See. Er wolle "saubere Energie für Österreich, Atomkraft ist weder energie- noch klimapolitisch eine Option", erklärte der Ressortchef.

Die Windkraftanlagen im Burgenland erzeugen 0,7 Terawattstunden und können damit rund 200.000 Haushalte mit Energie versorgen. Bundesweit liege die Windkraftproduktion bei zwei Terawattstunden, was für die Versorgung von 570.000 Haushalten reiche. Der Anteil an erneuerbaren Energien sei in Österreich schon heute fast dreimal so hoch wie in Deutschland, so Berlakovich.

Klimafreundliche Projekte

In Eisenstadt nahm der Minister an einer Veranstaltung der klima:aktiv mobil Tour 2010 Teil. Das Umweltressort investiere heuer insgesamt 15 Millionen Euro in klimafreundliche Mobilitätsprojekte von Städten und Gemeinden, Betrieben und Tourismuseinrichtungen.

Im Burgenland seien bereits 38 Städte, Gemeinden und Betriebe Partner des Klimaschutzprogramms klima:aktiv mobil. Mit 560.000 Euro Förderung für alternative Mobilität seien landesweit bisher Investitionen von rund drei Millionen Euro ausgelöst und 34 Green Jobs geschaffen und gesichert worden, erklärte Berlakovich. Laut VCÖ habe das Burgenland bei den Neuzulassungen von E-Mopeds mit 5,6 Prozent bereits den zweithöchsten Anteil, so Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl (V).


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