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    Zuletzt aktualisiert: 20.09.2010 um 20:02 UhrKommentare

    Entwarnung für die AHS

    Erleichterung an den höheren Schulen: Der Landesschulrat rang dem Ministerium in letzter Minute noch zusätzliche Ressourcen ab.

    Foto © APA/Sujet

    Erst Montagnachmittag konnte an den allgemeinbildenden höheren Schulen quer durch die Steiermark Entwarnung gegeben werden: Fast 1000 Werteinheiten wären durch den Rückgang um 500 Schüler verloren gegangen, und durch die lehrerintensiven Kleinschulen in entlegeneren Regionen hätte es andere Schulen überproportional stark getroffen. Nun wurden vom Ministerium zunächst 200 und dann noch einmal 300 zusätzliche Werteinheiten (Lehrerstunden) lockergemacht.

    Landesschulratspräsident Wolfgang Erlitz, Vizepräsidentin Elisabeth Meixner, Landesschulinspektor Robert Hinteregger und der Fachausschuss unter Leitung von Fritz Malli hatten mit vereinten Kräften in Wien mobilgemacht. Drohten doch durch die Kürzung der Lehrerstunden Zusammenlegungen zu Monsterklassen und die Abschaffung von Schulschwerpunkten (die Kleine Zeitung berichtete), was am Beginn des bereits laufenden Schuljahres ein Desaster gewesen wäre.

    Das Bedrohungsszenario war enorm: Sprachkurse und naturwissenschaftliche Labors hätten (verordnungswidrig) nicht mehr geteilt werden können, begabungsfördernde und interessenbezogene Schwerpunkte hätten gestrichen werden müssen.

    Das Strukturproblem ist nicht gelöst: Derzeit gibt es für jeden AHS-Schüler exakt 1,73 Werteinheiten. Unterstufenschüler sponsern praktisch Oberstufenschüler an lehrerintensiveren Schwerpunktschulen und an der Peripherie. Dadurch kommt es zu einer extremen Schlechterstellung der AHS-Unterstufe im Vergleich zur Hauptschule, erst recht im Vergleich zur Neuen Mittelschule.

    Diese Problematik ist auch dem Ministerium bewusst. Für Landesschulinspektor Robert Hinteregger ist es die zweite gute Nachricht des gestrigen Tages, dass das Ministerium Gespräche darüber in Aussicht gestellt hat, dass es künftig eine getrennte Zuerkennung von Werteinheiten für die Unterstufe und für die Oberstufe gibt. Hinteregger: "Damit wären wir tatsächlich einen entscheidenden Schritt weiter."

    CLAUDIA GIGLER

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