Ausländische Touristen in Neu Delhi verletzt

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In Neu-Delhi haben Unbekannte einen Touristenbus beschossen und dabei nach Angaben der Polizei zwei Taiwanesen verletzt. Die Täter hätten nahe der größten Moschee in der indischen Hauptstadt wahllos auf den Bus gefeuert und seien dann mit ihrem Motorrad geflohen, teilte die Polizei mit. Die Behörden ließen offen, ob es sich um einen politisch motivierten Anschlag handelt.
Die 26 und 27 Jahre alten Touristen wurden in ein Krankenhaus gebracht. Einer der beiden erlitt einen Bauchschuss, der zweite Mann wurde leicht am Kopf verletzt und ist befindet sich nicht in Lebensgefahr.
Der Zwischenfall ereignete sich vor der Moschee Jama Masjid (Freitagsmoschee) aus dem 17. Jahrhundert, dem größten islamischen Gotteshaus in Indien. Die Behörden von Neu Delhi riefen die Bevölkerung zur Ruhe auf. Ein derartiger Zwischenfall sei zwar beunruhigend, dürfe aber nicht zu Panik führen, erklärte ein Sprecher. Der Iman der Jama Masjid, Syed Ahmed Bukhari, sprach von einem Terroranschlag.
Die Polizei hat in Neu-Delhi wegen Terrorwarnungen die Alarmstufe rot ausgelöst. An allen wichtigen Hauptstraßen der Hauptstadt wurden Straßensperren errichtet und werden Fahrzeugkontrollen durchgeführt.
Die Schüsse am Sonntag verstärkten Sicherheitsbedenken für eine Großveranstaltung in zwei Wochen: In Neu-Delhi finden dann die Commonwealth-Spiele mit vielen Mannschaften aus aller Welt statt. In Indien kommt es immer wieder zu Terroranschlägen, hinter denen meist islamische Extremisten stecken. In Mumbai kam es im November 2008 zu einer Anschlagsserie mit 166 Toten.












