Kampfeinsatz der USA im Irak geht offiziell zu Ende
Vor mehr als sieben Jahren sind die USA in den Irak einmarschiert. Am Dienstag endet der Einsatz. In einer Liveansprache an die Nation wird Barack Obama Bilanz ziehen - und die Worte "Mission accomplished" tunlichst vermeiden.

Foto © ReutersUS-Präsident wird in einer Rede an die Nation am Dienstag Bilanz zum Irak-Einsatz ziehen
Mehr als sieben Jahre nach dem Einmarsch in den Irak geht der Kampfeinsatz der US-Armee dort am Dienstag offiziell zu Ende. In einer live im Fernsehen übertragenen Ansprache an die Nation will US-Präsident Barack Obama am Abend (Mittwoch 02.00 Uhr MESZ) eine Bilanz ziehen und über das künftige Verhältnis zum Irak sprechen. Zunächst sollen noch rund 50.000 US-Soldaten in dem Land verbleiben, deren Aufgabe sich aber auf die Ausbildung und Beratung der einheimischen Truppen beschränkt.
Sie sollen das Land bis Ende 2011 verlassen. Die US-Truppen hatten den Irak im März 2003 auf Befehl von Obamas Vorgänger George W. Bush besetzt. Obama selbst hatte den Krieg immer abge
In seiner Rede wird US-Präsident Barack Obama zwei Wörter auf keinen Fall in den Mund nehmen: "Mission erfüllt". Vor sieben Jahre hatte der damalige Präsident George W. Bush auf einem Flugzeugträger medienwirksam das Ende der Hauptkampfhandlungen im Irak verkündet. Dabei stand er vor einem Banner mit der Aufschrift "Mission Accomplished" (Mission erfüllt). Doch der Krieg ging weiter und die Zahl der getöteten Amerikaner stieg.
Obama-Sprecher Robert Gibbs erklärte am Montag: "Sie werden diese Worte nicht von uns hören." Stattdessen werde Obama in seiner Rede am Dienstag auf die Bedeutung des Abzugs der US-Soldaten und die veränderten Anforderungen im Irak eingehen.












