Islamische Glaubensgemeinschaft kritisiert Fekter

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Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) hat am Montag die jüngsten Aussagen von Innenministerin Fekter zum Islam kritisiert. Mit Worten wie "Toleranz ist ein absolutes No-Go im Islam" spreche sie Muslimen "in Bausch und Bogen" Toleranz ab, hieß es. Wenn Muslimen generell die Toleranzfähigkeit abgesprochen werde, bediene das lediglich die "Dämonisierung von Muslimen".
Fekter hatte am Freitag am Rande der Jubiläumstagung des "Forum Salzburg" in Fuschl unter anderem erklärt, es sei wichtig, die gemäßigten Gruppen des Islam in Österreich zu stärken. Wenn sie dies tun wolle, wäre von ihr das Toleranzgebot des Islam zu betonen, so die IGGiÖ. Mit Aussagen wie "Toleranz ist ein absolutes No-Go im Islam" nehme sie den "Gemäßigten" geradezu ihren religiösen Boden.
Weiters zeige Fekters jüngste Wortmeldung den "dringenden Bedarf" auf, "endlich sorgfältiger mit der Bezeichnung muslimischer Gruppierungen und Strömungen umzugehen", meint die IGGiÖ. "Derzeit scheinen die Etikettierungen vor allem auf das Auslösen gewisser Assoziationen zu setzen", "gemäßigter Islam' stehe dann auf einmal für "nimmt es mit dem Islam nicht so genau, daher ein 'Guter'". "Gemäßigt" müsse aber das Praktizieren der Religion einschließen, denn gerade zur Lösung der Aufgabe der Integration von Muslimen brauche es Muslime, die ihren Glaubensgeschwistern glaubwürdig aufzeigten, dass es absolut vereinbar sei, sich gleichzeitig als Muslim und Österreicher zu begreifen.













