Mindestens elf Tote bei Kämpfen in Somalia
Erneut haben Gefechten zwischen Islamisten und Regierungstruppen in der somalischen Hauptstadt Mogadischu zivile Opfer gefordert. In der Nacht auf Samstag kamen mindestens elf Menschen ums Leben. In seinem Viertel Sigale seien sechs Zivilisten bei einer Mörserexplosion ums Leben gekommen, und drei weitere seien in dem Schusswechsel von Kugeln getroffen worden, berichtete ein Augenzeuge am Samstag.
"Alle Familien, die hier leben, sind geflohen." Ein anderer Bewohner der Hauptstadt berichtete von zwei weiteren zivilen Todesopfern im Stadtteil Bakara. "Wir haben letzte Nacht wegen des schweren Artillerifeuers nicht geschlafen."
Bei den Kämpfen, die am Montag begonnen hatten, wurden inzwischen mehr als 80 Zivilisten getötet. Die Al-Kaida-nahe Shebab-Miliz kämpft gegen die von Soldaten der Afrikanischen Union unterstützten Regierungstruppen. Am Dienstag waren bei einem Angriff der Shebab-Miliz auf ein Hotel in Mogadischu 30 Menschen getötet worden, darunter 20 Zivilisten.












