Migration: WK-Präsident Pacher fordert kulturelle Offenheit
Kärntens Wirtschaft fordert vom Land mehr kulturelle Offenheit und kritisiert dessen "restriktive Haltung" zur Migration. Das erklärte WK-Präsident Franz Pacher am Mittwoch vor Journalisten. Kärntens Bevölkerung schrumpft zunehmend.

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Die Statistik Austria erwartet für 2050 einen Bevölkerungsverlust von 1,4 Prozent. Geht es nach der österreichischen Raumordnungskonferenz, soll die Bevölkerung sogar um vier Prozent, das sind 23.000 Menschen, abnehmen. 2030 wird es außerdem 50.000 Pensionisten mehr als heute geben. Die negative Wanderungsbilanz verschärft die Situation zusätzlich. Pacher erklärte, laut Landesstatistik würden täglich um vier Kärntner mehr das Land verlassen als zuwandern. Gut ausgebildete Fachkräfte suchen ihre Berufschancen außerhalb der Landesgrenzen.
Pacher sieht in der Zuwanderung gut ausgebildeter Fachkräfte eine Chance für die Kärntner Wirtschaft: "Die Wirtschaftsleistung hängt maßgeblich von der Verfügbarkeit entsprechend qualifizierter Arbeitskräfte ab. Wir lassen massive Wachstumschancen ungenutzt, wenn wir Zuwanderung nicht zulassen." Die Kärntner Wirtschaft unterstütze daher die "Rot-Weiß-Rot-Card", mit der die Bundesregierung die Zuwanderung regeln will.












