Thailand hob Ausnahmezustand in drei Provinzen auf

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Die thailändische Regierung hat den seit April geltenden Ausnahmezustand in drei weiteren Provinzen aufgehoben. Nach Regierungsangaben ließ Ministerpräsident Abhisit am Montag die Maßnahme in den nördlichen Provinzen Chiang Mai, Chiang Rai und Ubon Ratchathani außer Kraft setzen. In sieben der insgesamt 76 Provinzen des Königreichs bleibt der Ausnahmezustand aber weiter aufrecht.
Dort sind weiterhin öffentliche Zusammenkünfte von mehr als fünf Menschen verboten. Der Polizei steht unter den Bestimmungen des Ausnahmezustands das Recht zu, Verdächtige ohne Anklage bis zu 30 Tage festzuhalten.
Der Ausnahmezustand war wegen der Proteste von Regierungsgegnern verhängt worden, die das südostasiatische Land im März an den Rand eines Bürgerkriegs gebracht hatten. Bei den wochenlangen Kundgebungen starben 90 Menschen, rund 1.900 weitere wurden verletzt. Die sogenannten Rothemden, die die Proteste anführten, sind überwiegend Anhänger des 2006 gestürzten und exilierten Regierungschefs Thaksin, des Idols großer Teile der verarmten Landbevölkerung.












