Fünf NATO-Soldaten in Afghanistan getötet
Im umkämpften Süden Afghanistans sind fünf Soldaten der NATO-Truppe ISAF getötet worden. Wie das Militärbündnis am Sonntag mitteilte, kamen die Soldaten bei drei Explosionen von Sprengkörpern ums Leben, die allesamt von den radikalislamischen Taliban-Rebellen gelegt wurden. Angaben zur Nationalität der Getöteten machte die NATO nicht.
Laut dem dänischen Militär starben zwei seiner Soldaten bei einer Patrouille in der südlichen Provinz Helmand, als ihr gepanzertes Fahrzeug auf eine Bombe am Straßenrand fuhr. Drei weitere Soldaten wurden den Angaben zufolge durch die Explosion verletzt, davon zwei schwer.
Damit wurden heuer bereits 422 ausländische Soldaten in Afghanistan getötet. Helmand und die gleichfalls im Süden liegende Provinz Kandahar sind Hochburgen der Taliban. Dort sind 30.000 der insgesamt 150.000 ausländischen Soldaten in Afghanistan stationiert.












