Gesamtschule
Das Lieblingsschlachtfeld bürgerlicher wie linker Dogmatiker. Als sich Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) für die einheitliche Schule der Zehn- bis Vierzehnjährigen aussprach, wurde sie von den Ideologen aus den eigenen Reihen übel zugerichtet. Dabei sind sich Experten heute weitgehend einig, dass es pädagogischer und sozialer Unfug ist, Neuneinhalbjährige auszulesen. Zu stark bestimmt nach wie vor die Herkunft der Eltern die Bildungsperspektiven der Kinder. Doch um das aktuelle Schulsystem so umzukrempeln, dass es kein Einheitsbrei wird, müsste man viel Geld in die Hand nehmen und die Lehrer völlig neu ausbilden.













