Al-Kaida bekennt sich zu Anschlägen im Jemen
Al-Kaida-Terroristen haben sich auf Internetseiten zu Anschlägen auf Polizisten und Soldaten im Südosten des Jemens bekannt. Sie seien verantwortlich für einen Angriff auf eine Polizeipatrouille in der Provinz Shabwa, bei der am 22. Juli fünf Polizisten getötet worden waren. Bei einem Anschlag auf einen Militärposten drei Tage später waren sechs Soldaten ums Leben gekommen.
In ihrem Statement begründeten die Terroristen den Überfall auf den Militärposten damit, dass die Soldaten den Präsidenten und seine Regierung unterstützten. Sicherheitskreise hatten bereits vermutet, dass Al-Kaida-Terroristen verantwortlich waren. In den Schusswechseln waren auch Angreifer getötet worden. Die Regierung von Präsident Ali Abdullah Salih hat den Kampf gegen Al-Kaida in den vergangenen Monaten verstärkt. Unter anderem westliche Politiker hatten beklagt, die Terroristen unterhielten in den Stammesgebieten des Jemen militärische Ausbildungslager und planten dort Anschläge auf andere Staaten.













