PKK tötet zwei türkische Soldaten
In der Türkei sind zwei Soldaten von Mitgliedern der kurdischen Untergrundorganisation PKK getötet worden. In vier Provinzen im Osten und Südosten des Landes habe es Angriffe auf Soldaten gegeben, berichteten türkische Medien am Freitag. In der Stadt Diyarbakir habe die Polizei zudem in einem Auto eine Bombe entdeckt und entschärft. Die Polizei vermute, dass die PKK einen Anschlag geplant habe.
Die PKK (Arbeiterpartei Kurdistans), die für eine weitgehende Autonomie der Kurden kämpft, hat in den vergangenen Monaten ihre Aktivitäten wieder verstärkt. Sie wird von der EU und den USA als terroristische Organisation eingestuft. Im Kurden-Konflikt in der Türkei sind in den vergangenen 25 Jahren mehr als 42.000 Menschen getötet worden. Kurdische Organisationen beklagen eine systematische Diskriminierung ihrer Volksgruppe durch den türkischen Staat.













