Lage zwischen Israel und Libanon weiter gespannt

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Nach den jüngsten Zwischenfällen hat Israel den Libanon und die Hamas vor neuen Angriffen gewarnt. Sein Land werde darauf mit Gewalt reagieren, sagte der israelische Ministerpräsident Netanyahu am Mittwoch. Der Libanon und die radikal-islamische Hamas seien für den Grenzzwischenfall am Dienstag und einen Raketenangriff von Montag verantwortlich.
"Unsere Politik ist unmissverständlich: Israel wird weiter mit Gewalt auf Angriffe gegen seine Bürger und Soldaten antworten", sagte der Regierungschef. Bei einem seltenen Grenzgefecht mit libanesischen Soldaten waren am Dienstag drei Libanesen und ein israelischer Offizier getötet worden. Am Montag war eine vermutlich aus Ägypten abgefeuerte Raketensalve in Israel und Jordanien eingeschlagen. Dabei war in Jordanien ein Mensch getötet worden.
Zuvor hatte am Mittwoch das libanesische Militär von neuen Spannungen an der Südgrenze berichtet. "Israelische Bulldozer sind erneut nahe dem (libanesischen) Dorf Adisseh in Stellung gebracht worden", sagte ein Militärsprecher in Beirut. Eine israelische Armeesprecherin erklärte, die Truppen seien vor Ort, um die "Routinearbeiten" im Grenzgebiet fortzusetzen.
Die Kämpfe am Dienstag hatten sich daran entzündet, dass israelische Truppen am Grenzzaun Bäume und Gestrüpp beseitigen wollten. Israel entfernt regelmäßig Bäume und Gestrüpp in der Grenzzone zu dem feindlichen Nachbarland, um für bessere Sicht zu sorgen. Damit sollen auch mögliche Entführungen israelischer Soldaten durch libanesische Milizen im Grenzgebiet verhindert werden.
USA, UNO und EU hatten die Konfliktparteien nach dem Gefecht zur Mäßigung aufgerufen. Auch der Weltsicherheitsrat kam wegen der neuen Gewalt zu einer außerplanmäßigen Sitzung zusammen.












