Streubomben künftig verboten
Streubomben sind ab Sonntag verboten. Rüstungsgegner in aller Welt feierten am Freitag das am 1. August in Kraft tretende Streubombenverbot. UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon sagte, die Konvention sei ein "Fortschritt für die globale Abrüstung", Österreichs Außenminister Michael Spindelegger sprach von einem Meilenstein.
Die UNO-Konvention verbietet Einsatz, Herstellung, Lagerung sowie Import und Export dieses Waffentyps, und enthält bahnbrechende Bestimmungen zur Opferhilfe. Bisher haben 107 Staaten die Konvention unterzeichnet, 37 ratifiziert. Spindelegger hob den substanziellen Beitrag Österreichs hervor.
Die Konvention sei ein "Fortschritt für die globale Abrüstung" und werde dabei helfen, Unsicherheit und Leiden vor allem unter Zivilisten einzudämmen, hieß es in der Erklärung des UN-Generalsekretärs. Streubomben gelten als besonders heimtückische Waffen, da eine solche Bombe hunderte kleinerer Bomben freisetzt. Die Opfer sind zu 98 Prozent Zivilisten, gut ein Viertel davon Kinder.












