Datenbank zum Medikamentenvergleich im Internet

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Wenn Ärzte nach dem günstigsten Medikament bei gleichem oder ähnlichem Wirkstoff suchen, nutzen sie eine Datenbank namens "Ökotool". Dieses Service des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger ist ab sofort im Internet abrufbar (http://www.erstattungskodex.at/) und damit auch für Patienten verfügbar. Aktualisierungen gibt es jetzt monatlich statt quartalsweise, hieß es am Freitag.
Christoph Klein, Generaldirektor-Stellvertreter im Hauptverband, will dadurch die Kostenentwicklung bei den Medikamentenkosten "intelligent dämpfen", ohne dass die Versorgungsqualität leidet. Bisher konnte das "Ökotool" nur in die Ordinations-EDV der Ärzte eingespielt werden und so bei der Generika-Suche helfen. Zusätzlich zur neuen Internet-Abfrage, die auch die Spitäler nützen sollen, werden die Daten ab November auch in das E-Card-System integriert.
Wie viel an Einsparungen das nun breiter verfügbare Instrument einbringen soll, konnte Klein nicht voraussagen. Er verwies allerdings auf eine Studie des Österreichischen Bundesinstituts für Gesundheitswesen (ÖBIG) aus dem Jahr 2008, in der - bei verfügbaren Alternativen - auf eine mögliche Steigerung des Generika-Anteils von 40 auf 70 Prozent ausgegangen wird, was rund 70 Mio. Euro pro Jahr einsparen könnte. Derzeit (Stand 2009) geben die Kassen jährlich 2,84 Mrd. Euro für Medikamente aus.












