Gates: Aktenenthüllung wird "aggressiv" untersucht

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US-Verteidigungsminister Gates hat nach der Veröffentlichung Zehntausender überwiegend geheimer Militärakten zum Afghanistankrieg eine entschlossene,"aggressive" Untersuchung angekündigt. Dabei soll die Bundespolizeibehörde FBI helfen, teilte Gates am Donnerstag mit. "Wir haben die moralische Verpflichtung, alles Mögliche zu tun, um die Folgen für unsere Truppen zu begrenzen", so Gates.
"Besonders für jene, die mit uns zusammengearbeitet und ihr Vertrauen in uns gesetzt haben, die nun zur Zielscheibe von Vergeltungsmaßnahmen werden könnten", fügte der sichtlich betroffene Pentagonchef hinzu. "Dieses Ministerium führt eine gründliche, aggressive Untersuchung durch, um herauszufinden, wie diese undichte Stelle entstanden ist, um die Person oder die Personen zu identifizieren, die dafür verantwortlich sind".
Insgesamt geht es um mehr als 90.000 Dokumente, die dem Internetprojekt Wikileaks zugespielt worden waren. Die Unterlagen sind größtenteils Jahre alt, aus der Zeit zwischen 2004 und 2009. Sie enthalten weitgehend bereits bekanntes Material, aber auch Angaben über die Art und Weise militärischer und geheimdienstlicher Operationen.
"Die Folgen der Veröffentlichung auf dem Schlachtfeld können ernst und gefährlich für unsere Truppen, unsere Verbündeten und afghanischen Partner sein", sagte Gates. "Und sie können sehr wohl unsere Beziehungen und unser Ansehen in diesem Schlüsselteil der Welt beschädigen."












