Regierung wirbt wieder in großem Stil

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Die Regierung wirbt wieder in großem Stil. Unter der Überschrift "Für Österreich erreicht" buhlen Bundeskanzler Faymann und sein Vize Pröll um Anerkennung für ihre Arbeit bei der Wählerschaft. Inseriert wurde am Mittwoch nahezu flächendeckend in heimischen Tageszeitungen. Mindestsicherung und Transparenzdatenbank, Arbeitsmarktpaket, Neue Mittelschule und Fremdenrecht werden dabei angepriesen.
"In jeder Zusammenarbeit gibt es mitunter Meinungsunterschiede. Auch zwischen den Koalitionspartnern der Österreichischen Bundesregierung", versuchen Faymann und Pröll jüngste Differenzen in konstruktivem Licht erscheinen zu lassen. Bedacht hat man auch ein gleichwertiges Erscheinungsbild beider Koalitionspartner.
Aus den Büros von Faymann und Pröll hieß es gegenüber der APA, Bundeskanzleramt und Finanzministerium würden sich die Kosten für die Kampagne teilen. Wie viel das sei, wollte man nicht beziffern. Jede Zeitung habe ihre Inseratenpreise, zudem bekomme man einen Rabatt, sagte ein Sprecher Faymanns. Offensichtlich keinen Anklang hat übrigens die jüngste Mahnung von Bundespräsident Heinz Fischer, Flüchtlinge nicht mit Verbrechern gleichzusetzen, gefunden. Unter der Überschrift "Für mehr Sicherheit" werden in den Inseraten unter anderem die Neuordnung des Fremdenrechts sowie die Einrichtung des Asylgerichtshofs beworben.
Erwartungsgemäß wenig Freude über die Regierungs-Inserate in österreichischen Tageszeitungen ist bei der Opposition aufgekommen. FPÖ, BZÖ und Grüne orteten in Aussendungen am Mittwoch geschlossen Geldverschwendung und Inhaltsleere. Alle Parteien verlangten zudem Einhalt für derartige Kampagnen.













