USA und Südkorea begannen Seemanöver

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Unbeeindruckt von massiven militärischen Drohgebärden Nordkoreas haben die US-Streitkräfte mit Einheiten Südkoreas am Sonntag ein großes Seemanöver begonnen. An den viertägigen Übungen im Japanischen Meer nehmen nach US-Angaben 20 Kriegsschiffe, darunter der Flugzeugträger "USS George Washington", sowie mehr als 200 Flugzeuge und 8000 Soldaten beider Länder teil.
Das Manöver gilt als Demonstration der militärischen Stärke gegenüber dem kommunistischen Regime in Pjöngjang. Nordkorea hatte erst am Vorabend des Manövers mit einem "heiligen Krieg der Vergeltung" gedroht. Das Land werde den Übungen seine atomare Abschreckung entgegensetzen, hieß es in einer Erklärung der mächtigen Nationalen Verteidigungskommission.
Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel haben sich seit dem Untergang einer südkoreanischen Korvette im März zugespitzt, bei dem 46 Seeleute getötet wurden. Südkorea macht das Nachbarland für den Vorfall verantwortlich. Nordkorea bestreitet eine Verwicklung.
Der amerikanische Flugzeugträger verließ nach Fernsehberichten am Sonntagmorgen (Ortszeit) zusammen mit anderen Kriegsschiffen die Südküste Südkoreas in Richtung Japanisches Meer. Dort sollten sie in internationalen Gewässern unter anderem auf ein amerikanisches Atom-U-Boot treffen. Zu den Übungen zur U-Boot-Abwehr gehören nach Militärangaben neben dem Feuer aus Artilleriegeschützen auch der Einsatz von Wasserbomben und die Luftbetankung von Flugzeugen.












