Autobomben-Anschlag im Irak - Mindestens acht Tote
Acht Zivilisten sind in der irakischen Stadt Bakuba ums Leben gekommen, als in der Nacht auf Dienstag eine Autobombe im Stadtzentrum detonierte. Nach Angaben der irakischen Nachrichtenagentur wurden dabei 22 Menschen verletzt. Bakuba ist die Hauptstadt der nordöstlich von Bagdad gelegenen Provinz Diyala. Die Zahl der Terroranschläge ist seit der Parlamentswahl vom 7. März wieder angestiegen.
Die Bemühungen um Bildung einer neuen Regierung sind festgefahren. Parlament kam am Montag in Bagdad zusammen, ohne dass sich die Fraktionen auf die Besetzung der drei Spitzenpositionen im Staat einigen konnten. Eine weitere Sitzung sei für kommenden Sonntag geplant, teilte ein Sprecher mit. Für die Verteilung der Ämter des Staatspräsidenten, des Ministerpräsidenten und des Parlamentsvorsitzenden streben die drei größten Fraktionen - der säkular orientiere Al-Irakiya-Block von Ex-Premier Iyad Allawi, die Schiiten-Allianz und das Kurden-Bündnis - eine Paketlösung an.












