Frankreich verabschiedete Pensionsreform

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Die französische Regierung hat am Dienstag die umstrittene Pensionsreform beschlossen. Der Ministerrat verabschiedete in Paris unter dem Vorsitz von Staatspräsident Sarkozy das Maßnahmenpaket, eines der wichtigsten Projekte seiner Präsidentschaft. Die Reform stößt seit Monaten auf den erbitterten Widerstand von Gewerkschaften und Opposition. Das Parlament soll sie im Herbst verabschieden.
Die Gewerkschaften wollen weiter dagegen mobil machen, nachdem Ende Juni laut ihren Angaben rund zwei Millionen Menschen gegen die Reform auf die Straße gegangen waren. Es sei nicht daran zu rütteln, dass das Pensionsantrittsalter von derzeit 60 auf 62 Jahre erhöht werden müsse, hatte Sarkozy in einem gut einstündigen Interview im Staatssender France 2 gesagt. Es sei "eine Frage der Gerechtigkeit", das System auszugleichen. Auf weitere Proteste der Gewerkschaften sei er gefasst.












