30 Prozent der Zuwanderung aus neuen EU-Staaten

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Obwohl Österreich seinen Arbeitsmarkt für Bürger aus neuen EU-Staaten nicht vollständig geöffnet hat, beträgt ihr Anteil an der Zuwanderung rund 30 Prozent, wie der "International Migration Outlook" der OECD festhält. Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung führt das auf die "geografische Nähe" und "historische Verbindungen" zu den Staaten Mittel- und Osteuropas zurück.
Gegen Kritik aus der Industrie und der EU-Kommission schöpft Österreich wie auch Deutschland eine siebenjährige Übergangsfrist für die Öffnung seines Arbeitsmarkt für jene EU-Staaten aus, welche 2004 bzw. 2007 der Union beigetreten sind. Nur für Fachkräfte aus diesen Ländern, zu denen etwa Ungarn, die Slowakei oder Rumänien gehören, gab es eine weitgehende Liberalisierung. Durch die bestehenden Zuwanderungs-Barrieren seien Österreich hochqualifizierte Arbeitskräfte verloren gegangen, stellte im Juni eine Wifo-Untersuchung fest. Die Übergangsfristen für den freien Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt enden definitiv Ende April 2011.
Der OECD-Bericht bezieht sich auf die Jahre 2008 und 2009. Der Zuzug aus dem Hauptherkunftsland Deutschland habe sich in den vergangenen Jahren auf mehr als 20.000 Personen verdoppelt, hieß es. Rumänien habe Serbien und Montenegro mit mehr als 9.000 Zuwanderungen 2009 an der zweiten Stelle abgelöst. Die Immigration aus Serbien/Montenegro aber auch aus der Türkei (fünfte Stelle) ging deutlich im Vergleich zu früheren Jahren zurück. Jene aus Rumänien, Ungarn (vierte Stelle) und der Slowakei (sechste Stelle) stieg. Im Fall von Rumänien sogar "stark".
Rechnet man Zu- und Abwanderung gegeneinander auf, so blieb die Migrationssituation für Österreich relativ stabil: Ein Plus von rund 39.000 Personen kommt als Saldo heraus.












