Kinder von Agenten von USA nach Russland gebracht

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Die Kinder der Ende Juni in den USA enttarnten russischen Agenten sind nach Angaben der US-Behörden nach Russland gebracht worden. "Die Kinder sind allesamt zurückgeführt worden", sagte Justizminister Holder dem US-Sender CBS. Dies sei "in Übereinstimmung mit den Wünschen ihrer Eltern" geschehen, sagte Holder weiter. Zudem seien einige der Kinder bereits alt genug, um selbst zu entscheiden.
Der Minister bestätigte, dass einige der Kinder in den USA geboren wurden und demzufolge die US-Staatsangehörigkeit besitzen. Ihre Eltern hätten allerdings gewünscht, dass sie nach Russland kämen.
Wie viele Kinder zurückgebracht wurden, ließ Holder offen. Medienberichten zufolge sollen die insgesamt zehn in New York, Boston und Virginia festgenommenen Agenten, die teils als Ehepaare in den USA lebten, insgesamt sieben Kinder haben. Der russische Spionagering, der seit den 90er Jahren für den Kreml in den USA spioniert haben soll, war Ende Juni aufgedeckt worden. Im Zuge des ersten Agentenaustausches zwischen den USA und Russland seit dem Ende des Kalten Krieges wurden die Agenten am Freitag in Wien gegen vier zuvor in Russland inhaftierte mutmaßliche Spione im Dienste des Westens ausgetauscht.












