Fast alle kirgisischen Flüchtlinge zurückgekehrt

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Nach Behördenangaben sind zwei Wochen nach Beginn der Unruhen im zentralasiatischen Kirgistan die meisten Flüchtlinge aus dem benachbarten Usbekistan in ihre Heimat zurückgekehrt. Allein am Mittwoch seien 26.000 Flüchtlinge zurückgekehrt, teilte der kirgisische Grenzschutz am Donnerstag mit.
Insgesamt hätten sich in den vergangenen Tagen 70.000 Menschen auf den Weg zurück in ihre Heimat gemacht. Laut den kirgisischen Behörden waren rund 75.000 Menschen vor der Gewalt in dem zentralasiatischen Land nach Usbekistan geflohen. Internationale Hilfsorganisationen sprachen dagegen von mehr als 100.000 kirgisischen Flüchtlingen in Usbekistan. Nach Schätzung der Vereinten Nationen sind bis zu 400.000 kirgisische Usbeken auf der Flucht, mehr als 300.000 innerhalb Kirgistans, rund 90.000 befinden sich demnach in Flüchtlingslagern in Usbekistan.
Bei den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Kirgisen und Angehörigen der usbekischen Minderheit kamen nach offiziellen Angaben 251 Menschen ums Leben, die kirgisische Übergangsregierung schätzt die Opferzahl jedoch zehnmal höher ein.












