Katholische Kirche verzeichnet 24 neue Priester

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Im ersten Halbjahr 2010 kann die katholische Kirche in Österreich trotz der aktuellen Krise 24 neue Priester verzeichnen. Die meisten Weihen finden an den Tagen um das Apostelfest "Peter und Paul" am 29. Juni statt, hieß es am Donnerstag seitens der "Kathpress". Im ersten Halbjahr 2009 hat es mit 33 Weihen allerdings mehr neue Priester als heuer gegeben, Ende des Jahres waren es dann insgesamt 34.
Die Zahl der Neupriester dürfte sich in der zweiten Jahreshälfte noch erhöhen. Die meisten neuen Priester im ersten Halbjahr gibt es in Wien: Kardinal Christoph Schönborn wird am Freitag fünf Männern die Priesterweihe spenden, eine Weihung hat bereits vergangene Woche stattgefunden.
Fünf neue Priester verzeichnet auch die Diözese Graz-Seckau. In der Diözese Linz sind es insgesamt vier (einer wurde schon geweiht), ebenso in der Diözese Gurk-Klagenfurt. Zwei neue Priester werden noch im Juni in Feldkirch geweiht, in den Diözesen St. Pölten, Eisenstadt und Salzburg ist jeweils eine Priesterweihe geplant. In der Diözese Innsbruck und der Militärdiözese finden heuer voraussichtlich keine Weihen statt.
Innsbrucks Diözesanbischof Scheuer kritisierte bei einem Gottesdienst anlässlich des zehnjährigen Bestehens der diözesanen Frauenkommission am Donnerstag, dass Frauen in kirchliche Vollzüge "zu wenig Einlass" fänden. Der Einsatz der Frauen in Katholischer Kirche und Gesellschaft bezeichnet Scheuer als "unverzichtbar".












