Deutsch als einzige Sprache an Kärntner Schulen?
Bildungsreferent Uwe Scheuch (FPK) ist an Modell von Salzburger Privatschule interessiert: Dort dürfen Schüler nur in Deutsch miteinander kommunizieren. Scharfe Kritik kommt von SPÖ-Chef Kaiser.

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Sie sorgt für Diskussionen: eine neue Regelung einer Salzburger Privatschule. Dort dürfen Schüler ihre Gespräche nur mehr in deutscher Sprache führen. Am Dienstag meldete sich Kärntens Bildungsreferent Uwe Scheuch in einer Aussendung zu Wort. Er habe "für die Initiative der Salzburger Privatschule in St. Johan im Pongau durchaus Verständnis."
Weiters erklärte Scheuch, dass er sich solche Beschlüsse auch für Kärnten ansehen würde. Er befürworte jede Maßnahme, die das Erlernen der deutschen Sprache erleichtere. Allerdings: "Klar ist, dass deutschsprachige Schüler nicht Fremde im eigenen Land werden dürfen." Es müsse ausländischen Jugendlichen klar sein, dass eine vollwertige Integration in Österreich nur über die deutsche Sprache führe, so der Bildungsreferent.
"Flüchtlingskindern und anderen ausländischen Schülern vorschreiben zu wollen, in welcher Sprache sie sich in den pausen am Schulhof zu unterhalten haben ist einfallslos, diskriminierend und keineswegs zielführend", reagiert der Vorsitzende der SPÖ-Kärnten Peter Kaiser auf die getätigten Überlegungen. Auch die Frage der Exekution solcher Regelungen sei ungeklärt: Es sei kaum zielführend Kinder die sich nicht daran halten von der Schule zu werfen, sagt Kaiser.
Er erwarte sich konstruktive Vorschläge von einem Bildungsreferenten, "anstatt irgendwelche unsinnigen Maßnahmen einer privaten Bildungseinrichtung für die öffentlichen Schulen übernehmen zu wollen."











