Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
23. Mai 2013 12:26 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Nationalrat beschließt Finanzrahmen bis 2017 Nach Gipfel: Steuertrickser werden schon nervös Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Nationalrat beschließt Finanzrahmen bis 2017 Nach Gipfel: Steuertrickser werden schon nervös
Zuletzt aktualisiert: 13.06.2010 um 15:57 UhrKommentare

Schweiz und Libyen normalisieren ihre Beziehungen

Die Schweizer Außenministerin Calmy-Rey und ihr libyscher Amtskollege Koussa unterzeichneten ein Abkommen zu den bilateralen Beziehungen beider Länder. Auslöser der Krise war die Verhaftung eines Sohnes von Gaddafi in der Schweiz.

Revolutionsführer Muamar Gaddafi gibt zu Ehren der Einigung ein Festessen

Foto © ReutersRevolutionsführer Muamar Gaddafi gibt zu Ehren der Einigung ein Festessen

Die Schweiz und Libyen normalisieren ihre lange Zeit aufs Äußerste angespannten Beziehungen: Die Schweizer Außenministerin Micheline Calmy-Rey und ihr libyscher Amtskollege Moussa Koussa haben am Sonntag in Tripolis ein Abkommen zu den bilateralen Beziehungen beider Ländern unterzeichnet. Anschließend kündigte Calmy-Rey vor Journalisten an, der Schweizer Max Göldi könne noch am Sonntag Libyen verlassen. Sie erklärte, die Heimkehr des Schweizer Geschäftsmanns sei "der Beginn der Normalisierung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern".

Gaddafi-Treffen mit Zapatero

Details der Einigung zwischen der Schweiz und Libyen wurden vorerst nicht bekannt. Bei der Unterzeichnungszeremonie in der libyschen Hauptstadt war auch der spanische Außenminister Miguel Angel Moratinos zugegen. Er kündigte an, dass Regierungschef José-Manuel Zapatero - dessen Land derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat - noch vor Ende Monat den aktuellen Präsidenten der Afrikanischen Union, Libyens Machthaber Muammar Gaddafi, besuchen werde.

Foto

Foto © APA

Foto vergrößernCalmy-Rey und Koussa bei der UnterzeichnungFoto © APA

Die Nachrichtenagentur dpa berichtete unter Berufung auf regierungsnahen Quellen in Tripolis, Göldi solle das Land angeblich in Begleitung des italienischen Regierungschefs Silvio Berlusconi verlassen. Der Schweizer werde Berlusconi "übergeben", hieß es. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es jedoch nicht. Berlusconi, den Gaddafi kürzlich in einer Rede beim Arabischen Gipfel als "Freund" bezeichnet hatte, wurde am Sonntagnachmittag in dem nordafrikanischen Land erwartet.

An den Bemühungen zur Lösung der diplomatischen Krise zwischen Bern und Tripolis war offenbar auch der slowenische Ministerpräsident Borut Pahor beteiligt. Wie sein Büro in Ljubljana mitteilte, werde auch Pahor noch am Sonntagabend in Tripolis erwartet. Der libysche Revolutionsführer werde nämlich ein Galadiner für die an der Lösung der Krise beteiligten europäischen Spitzenpolitiker veranstalten. "Bei der Lösung dieses Streits spielten Premier Pahor und der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi eine besonders wichtige Rolle", teilte die Laibacher Regierungskanzlei mit.

Gaddafi veranstaltet Festessen

Zum Festessen werden demnach neben Berlusconi, Pahor und der Schweizer Außenministerin auch der deutsche Chefdiplomat Guido Westerwelle und der maltesische Ministerpräsident Lawrence Gonzi erwartet. Pahor will seine Anwesenheit in Tripolis auch zu einem Gespräch mit Berlusconi über die slowenisch-italienischen Beziehungen nutzen.


Foto

Foto © AP

Bild vergrößernMax Göldi kann Libyen verlassenFoto © AP

KLEINE.tv

Sulm-Kraftwerk: Ein Hauch von Hainburg

Etwa 250 Menschen demonstrierten in Schwanberg gegen Ein Wasserkraftwerk...Bewertet mit 4 Sternen

 

Politik im Bild

Terror von London: Soldat getötet 

Terror von London: Soldat getötet

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang