USA planen Kommandozentrale in Afghanistan

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Die US-Armee plant den Bau einer 100 Millionen Dollar teuren Kommandozentrale für Spezialeinheiten im Norden Afghanistans. Das Projekt in der Stadt Mazar-i-Sharif gilt als Hinweis auf die wachsende Bedeutung von verdeckten Einsätzen im Kampf gegen Terroristen und Aufständische. Laut einer Website der US-Regierung sind u.a. ein Trainingsgebiet, eine Sanitätsstation und eineBefehlszentralee geplant.
Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 haben Spezialeinheiten bei den US-Streitkräften stetig an Bedeutung gewonnen. Die Haushaltsmittel stiegen seitdem von 2,2 Milliarden Dollar auf 9 Milliarden Dollar neun Jahre später. US-Präsident Obama will den Etat weiter erhöhen, bis auf 9,8 Milliarden Dollar im kommenden Jahr. Die Zahl der Mitarbeiter im zivilen Bereich und für psychologische Einsätze soll bis 2015 um 3.651 steigen, die der Kampf- und Kampfunterstützungstruppen soll um 4.027 steigen.
Ein Sprecher des US-Kommandos für Spezialeinsätze, Ken McGraw, bestätigte am Freitag, dass derartige Einheiten derzeit weltweit in 73 Ländern aktiv sind. Im vergangenen Jahr waren es noch 68 gewesen.













