Neues Image fürs Land
Der Zukunftskongress der Jungen ÖVP, der ab heute stattfindet, will den Blick weg von Altlasten hin auf die Zukunft des Landes richten.
Ein neues Kärntenbild mit einem neuen Image wollen die jungen ÖVPler bei ihrem von heute, Freitag, bis Sonntag dauernden Zukunftskongress in Seeboden zeichnen. Die Junge ÖVP (JVP) mit Obmann Dominik Pirker (21) - er ist auch Stellvertreter von Parteichef Josef Martinz - gehen durchaus kritisch in die Nachdenkphase.
"Die amtierenden Politiker haben keine Zeit, sich damit zu beschäftigen, denn sie müssen zum Teil selbst verursachte Schuldenberge abbauen. Die jungen Leute wollen aber mehr darüber wissen, wie Kärnten künftig funktionieren soll", definiert Pirker das Ziel des Kongresses, den es seit 2005 gibt, als Stephan Tauschitz, Thomas Goritschnig und Julia Schaar aktiv wurden. Man wolle die Zukunft selbst mitgestalten und nicht nur "ein mehr oder weniger schweres finanzielles Erbe antreten", sagt Pirker.
Die jungen Leute wollen in sechs Perspektivengruppen neue Themen zu den Bereichen Jugend und Politik, Jugend, Umwelt, Agrar und EU, Soziales und Integration, Bildung/Ausbildung sowie Arbeit und Wirtschaft erarbeiten. Martinz sowie Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher werden sich neben anderen ÖVP-Politikern der Diskussion stellen.
Die JVP verfügt über 4000 Mitgliedern, von denen 860 aktiv sind, ist in 72 Ortsgruppen zusammengefügt und gilt als lebendiger Parteiflügel in der ÖVP. Viele Junge sitzen bereits auf Mandaten beziehungsweise in wichtigen Funktionen: Elisabeth Köstinger (31) ist EU-Abgeordnete, Tauschitz (31) Klubobmann, Thomas Goritschnig (31) Landesgeschäftsführer, Achill Rumpold (35) Landesparteisekretär. "Die JVP hat vor drei Jahren die ÖVP übernommen", ist parteiintern unter dem Hinweis auf obige Namen zu hören.













