Sieben Tote bei Gefangenenbefreiung in Pakistan

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Bei einer versuchten Gefangenenbefreiung ist es in Pakistan zu einer heftigen Schießerei in einem Krankenhaus mit insgesamt sieben Toten gekommen. Wie die Behörden am Dienstag mitteilten, stürmten vier Bewaffnete die Klinik in der ostpakistanischen Metropole Lahore kurz vor Mitternacht, um einen verhafteten Komplizen zu befreien, der dort ärztlich behandelt wurde.
Die Angreifer, die Uniformen trugen, lieferten sich nahezu eine Stunde lang einen schweren Schusswechsel mit Sicherheitskräften, die zur Bewachung des Extremisten abgestellt waren. Vier Polizisten und zwei Zivilisten wurden dabei getötet, sechs Menschen wurden verletzt. Auch einer der Angreifer wurde erschossen, die anderen flohen. Es gelang dem Kommando jedoch nicht, den Häftling, dessen Name nur mit Muaz angegeben wurde, zu befreien. Der Verdächtige war nach dem Terroranschlag auf zwei Moscheen in der Stadt mit fast 100 Toten am vergangenen Freitag festgenommen worden. Zu dem Anschlag bekannten sich pakistanische Taliban-Milizen.












