Weitere Spesen-Vorwürfe gegen britische Regierung

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Die britische Regierung steht wegen einer fragwürdigen Spesenabrechnung eines ihrer Mitglieder erneut in der Kritik. Am Montag traf es den Nachfolger des zurückgetretenen Finanzstaatssekretärs David Laws, den Liberaldemokraten Danny Alexander. Er sollte sich für seine Auslagen als Abgeordneter und für - allerdings legale - Steuertricks rechtfertigen.
Laut einem Bericht der Zeitung "Daily Telegraph" soll Alexander die Zahlung der Kapitalertragssteuer beim Verkauf seiner Zweitwohnung umgangen haben. Zuvor stellte er 37.000 Pfund (43.532 Euro) als Spesen für die Renovierung der Immobilie in Rechnung. Alexander erklärte, alle Steuern für die Wohnung und ihren Verkauf rechtmäßig gezahlt zu haben.
Alexander soll die Nachfolge seines Parteikollegen David Laws antreten, muss aber noch vereidigt werden. Laws hatte entgegen den Regeln als Abgeordneter 40.000 Pfund Miete für eine Zweitwohnung beim Parlament abgerechnet und eingefordert, die eigentlich seinem Lebenspartner gehört.
Regierungschef David Cameron verlangte von den Mitglieder der konservativ-liberalen Koalition, offener mit Regierungsinformationen umzugehen.












