Abbas sieht noch keine Nahost-Fortschritte

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Bei den von den USA vermittelten indirekten Gesprächen zwischen Israel und den Palästinensern über einen Frieden in Nahost hat es nach Darstellung des palästinensischen Präsidenten Abbas noch keine Fortschritte gegeben. "Aber wir hoffen, dass wir uns in diese Richtung bewegen, so dass wir die Akten über Grenzen und Sicherheit wie geplant innerhalb von vier Monaten schließen können", sagte Abbas.
Der US-Sondergesandte George Mitchell war in den vergangenen drei Wochen zweimal zu Gesprächen im Nahen Osten. In der ersten Runde war es um Grenzziehungen und um Sicherheitsfragen gegangen. In der zweiten Runde wurden spezifische rechtliche und technische Fragen erörtert. "Wir werden auf diese Fragen Antworten geben, wenn wir uns mit unseren arabischen Brüdern besprochen haben", sagte Abbas vor Reportern in Ramallah.
Abbas dementierte Meldungen, wonach bereits eine Einigung über einen Landtausch im Westjordanland zwischen Israel und den Palästinensern erzielt worden sei. "Wir haben Einigkeit über das Prinzip erzielt, gleichwertiges Territorium zu tauschen. Aber wir haben keinen Abschluss über einen Tausch erzielt", sagte Abbas. Zugleich sagte er einer Kampagne seine Unterstützung zu, die zum Boykott von im Westjordanland erzeugten Produkten aus israelischer Herstellung aufruft.
Neben der Palästinenservereinigung Fatah von Präsident Abbas will auch die radikal-islamische Hamas direkte Kontakte zu den US-Vermittlern herstellen. Die Hamas beherrscht den von Israel blockierten Gaza-Streifen, die Fatah ist im Westjordanland führend.












