Faymann auf der Expo: Wien als Öko-Vorbild

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Bundeskanzler Faymann ist am Freitag in Shanghai von Tiroler Schützen und Blasmusik empfangen worden. Im Zentrum seiner Visite am "Österreich-Tag" auf der Expo 2010 stand indes ein Treffen mit dem Bürgermeister der bald 21 Millionen zählenden Metropole, Han Zheng, bei dem Aspekte der Stadtentwicklung und Öko-Technologien erörtert wurden.
Österreich und vor allem Wien werben auf der Weltausstellung in China nach Kräften mit Know-how in Sachen Umwelttechnologie. "Better City, Better Life" lautet das Expo-Motto. Und Wien habe einer Megacity wie Shanghai viel anzubieten, zeigte sich Faymann im Anschluss gegenüber Journalisten überzeugt - Kompetenzen und Lösungen von Fernwärme über Verkehr bis Stadterneuerung. Der Auftritt auf der Expo sei daher nicht nur gut für den österreichischen Tourismus, der laut Österreich-Werbung im Vorjahr 155.000 Gäste aus China zählte. "Bei den meisten Handelspartnern konstatieren wir wegen der Wirtschaftskrise einen Rückgang", sagte Faymann. "Das ist mit China anders."
Folglich gastieren dieser Tage nicht nur Tiroler Schützen und Bürgermeister mit ihrem Blasmusikinstrumenten, sondern auch eine große Abordnung aus Leoben - wo ja die Montanuni zuhause ist - und eine Delegation der Bundeshauptstadt in Shanghai. Vizebürgermeisterin Brauner brachte bei einem Gala-Dinner Wiener Kultur ans chinesische Volk, konkret die Erfolgsproduktkionen der Vereinigten Bühnen Wien. Interesse von chinesischen Partnern gebe es bereits, sagte sie.
Die Weltausstellung und ihre Besucherzahlen findet Faymann schlicht "beeindruckend" - auch wenn China Unkenrufen zufolge die angepeilten 70 Millionen Besucher eventuell nicht erreichen könnte. Der Österreich-Pavillon hat nach Angaben von Regierungskommissär Hannes Androsch "bis zu 21.000 Besucher pro Tag". Mit dem 16 Millionen Euro teuren Expo-Auftritt habe Österreich eine "Visitenkarte" geschaffen, es liege nun an den heimischen Firmen, die Gelegenheit zu nutzen, erklärte Androsch.












