Südtirol wählt Gemeinderäte und Bürgermeister neu

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In 111 der 116 Gemeinden Südtirols haben am Sonntag früh Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen begonnen. Mehr als 5.000 Kandidaten auf 386 Listen machten sich Hoffnungen auf den Einzug in die Gemeindestuben. Wahlberechtigt waren 381.999 Personen.
Besonderes Augenmerk gilt wieder Bozen, wo italienische Mitte-Rechts-Parteien gegen den auch von der SVP unterstützten amtierenden Mitte-Links-Ortschef Luigi Spagnolli antraten. Die nach wie vor dominierende SVP will mehr als 100 Ortschefs halten, vor allem die deutschsprachigen Oppositionsparteien mobilisierten dagegen.
Gewählt wird bis 22.00 Uhr. Mit der Stimmenauszählung wird erst Montagfrüh begonnen. Wer von den Bürgermeisterkandidaten im ersten Wahlgang nicht die absolute Mehrheit schafft, muss sich am 30. Mai Stichwahlen stellen. In fünf Orten gab es bereits vorgezogene Wahlen. Kein Urnengang fand daher in Feldthurns, Abtei, Brenner, Mals und Plaus statt.












