Schwedischer Mohammed-Karikaturist angegriffen

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Der durch eine Mohammed-Zeichnung bekanntgewordene schwedische Karikaturist Lars Vilks ist bei einer Vorlesung in Uppsala überfallen und leicht verletzt worden. Der Künstler zeigte einen Film, in dem ein nacktes Männerpaar mit Mohammed-Masken zu sehen war, das aneinander eindeutige sexuelle Handlungen vornimmt. Das berichtete eine Augenzeuge gegenüber der schwedischen Nachrichtenagentur TT.
Den Angaben des Augenzeugen zufolge war die Vorlesung bereits in gespannter Stimmung gestartet. Vilks habe vor dem Beginn ins Publikum fotografiert und damit negative Reaktionen hervorgerufen. Zu Beginn des Films sei die Veranstaltung dann in einen Tumult ausgeartet.
Als in dem von Vilks vorgeführten Film Fotos mit den eingangs beschriebenen Motiven auftauchten, hätten Leute im Publikum begonnen, lauthals zu protestieren. Unter anderem seien Forderungen aus dem Publikum laut geworden, die Vorführung des Films abzubrechen. Als Vilks mit der Vorführung der Bilder fortfuhr, seien mehrere Personen aufgestanden und die Stimmung im Saal sei "bedrohlich" geworden, so der Zeuge.
Dann habe sich ein junger Mann auf Vilks gestürzt. Dieser sei rücklings gestürzt und habe dabei die Brille verloren. Im Tumult habe er nicht erkennen können, was genau sich abspielte, sagte der Augenzeuge. Vilks habe rasch den Saal verlassen. Polizeibeamte hätten in der Folge Pfefferspray eingesetzt. Die Vorlesung sei schließlich für aufgelöst erklärt worden.












