Aquino Sieger der philippinischen Präsidentenwahl

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Bei der Präsidentenwahl auf den Philippinen steuert Senator Benigno Aquino III. auf einen klaren Sieg zu. Der Sohn der verstorbenen früheren Präsidentin Corazon Aquino kam nach Auszählung von gut 80 Prozent der Stimmen auf einen Anteil von mehr als 40 Prozent, wie die Wahlkommission am Dienstag in Manila mitteilte. Deutlich dahinter kam Ex-Präsident Joseph Estrada mit rund 25 Prozent.
Der auf dem dritten Platz liegende Geschäftsmann Manuel Villar räumte seine Niederlage bereits ein. "Die Bevölkerung der Philippinen hat sich entschieden", sagte Villar und gratulierte Aquino zum Sieg. Nach dem philippinischen Wahlrecht ist derjenige gewählt, der die meisten Stimmen erhält.
Der 50-jährige Junggeselle Aquino war mit dem Versprechen angetreten, die Korruption zu bekämpfen. Er genießt in dem Inselstaat wegen der Verdienste seiner Eltern hohes Ansehen. Seine im Vorjahr verstorbene Mutter Corazon war von 1986 bis 1992 Präsidentin. Sie und ihr 1983 unter der Diktatur von Ferdinand Marcos ermordeter Ehemann Benigno gehörten zu den prominentesten Verfechter der Demokratie.
Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo, deren Amtszeit von Korruptionsvorwürfen überschattet war, durfte nicht erneut für das Präsidentenamt kandidieren. Sie bewarb sich um ein Abgeordnetenmandat in einem Wahlkreis nördlich von Manila.
Bei neuen Gewalttaten kamen am Dienstag mindestens sechs Menschen ums Leben. Kommunistische Rebellen griffen in der südlichen Region Maguindanao eine Armeeeinheit in einem Hinterhalt an, wie das Militär mitteilte. Bereits am Montag waren bei einer Serie von Gewalttaten mindestens zehn Menschen getötet worden.












