Bisher rund 150 Verdachtsfälle auf Missbrauch

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Die von Waltraud Klasnic geleitete Anwaltschaft für Opfer kirchlichen Missbrauchs hat bisher rund 150 konkrete Verdachtsfälle registriert. Kontakt aufgenommen haben bisher über 500 Personen, berichtete Klasnic der "Kathpress" nach einem ersten Treffen mit den Ombudsleuten der Diözesen am Donnerstag. Die Ombudsstellen verzeichneten ihrerseits im April "einen spürbaren Rückgang".
Österreichweit habe es insgesamt 257 Kontakte gegeben, teilte der Leiter der Wiener Ombudsstelle, Johannes Wancata, mit. In den Monaten davor habe es 566 Kontakte mit allen Ombudsstellen gegeben, fast alle davon im März.
Für Klasnic habe sich gezeigt, dass Betroffene von Gewalt und sexuellem Missbrauch das Angebot sowohl der Ombudsstellen als auch der Opferschutzanwaltschaft sehr gut annehmen. Beim Treffen der Ombudsstellen sei auch deutlich geworden, dass sich in nicht wenigen Fällen ein und dieselbe Person gleichzeitig an mehrere Stellen wendet. "Die gemeinsame Abklärung solcher Überschneidungen wird jetzt in Angriff genommen, damit wir rasch allen helfen können, die sich melden", sagte Klasnic.












