Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
23. Mai 2013 17:39 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Neuer Anlauf für Nahost-Friedensprozess von Kerry Amnesty übt scharfe Kritik an Russland und Ungarn Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Neuer Anlauf für Nahost-Friedensprozess von Kerry Amnesty übt scharfe Kritik an Russland und Ungarn
Zuletzt aktualisiert: 02.05.2010 um 18:49 UhrKommentare

Aufregung um Anzeige gegen LH Niessl

Im burgenländischen Landtagswahlkampf sorgt eine mehrere Monate zurückliegende Anzeige des früheren FPÖ-Obmannes Wolfgang Rauter gegen Landeshauptmann Hans Niessl (S) für Aufregung. Gegen Niessl wird nun ermittelt.

Foto © APA

Niessl wird in einer Sachverhaltsdarstellung vom Dezember des Vorjahres der Untreue (Paragraf 153 Strafgesetzbuch) verdächtigt. Im Zusammenhang mit der Anzeige ermittelt nun das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) gegen den Landeshauptmann, berichtet das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe. Bei der SPÖ Burgenland spricht man von "haltlosen Anschuldigungen", ÖVP und Grüne fordern Aufklärung.

Rauter, früherer FPÖ-Chef im Burgenland und mittlerweile Obmann der Freien Bürgerliste (FBL), warf Niessl vor, SPÖ-Inserate aus Mitteln der Landesregierung zu finanzieren. In einem "profil" vorliegenden Schreiben vom 12. April ersuchte die Staatsanwaltschaft Wien das für politische Fälle verantwortliche BVT "um Durchführung von geeigneten Sachverhaltserhebungen. Insbesondere möge erhoben werden, von wem bzw. mit welchem Geldern die gegenständlichen Inseratenkampagne tatsächlich finanziert wurde." Der Sprecher der Wiener Staatsanwaltschaft, Gerhard Jarosch, bestätigte den Erhebungsauftrag.

In der burgenländischen Landespolitik gingen daraufhin die Wogen hoch: "Die SPÖ macht Wahlkampf mit der Brechstange - sie verwendet das Steuergeld, das für die Öffentlichkeitsarbeit des Burgenlandes vorgesehen ist, für die übersteigerte Selbstdarstellung des roten Landeshauptmannes. Das ist unerträglich und ich hoffe, die Staatsanwaltschaft klopft Niessl ordentlich auf die Finger", erklärte ÖVP-Klubobmann Rudolf Strommer in einer Aussendung.

Die Grünen gehen noch einen Schritt weiter und fordern, dass die Ermittlungen ausgedehnt werden. Untersucht werden sollten auch Inserate und Veranstaltungen der vergangenen Wochen, die von der KRAGES (Burgenländische Krankenanstalten Ges.m.b.H.) und dem Tourismusverband Burgenland finanziert worden seien und die offensichtlich der Bewerbung des Landeshauptmannes dienten, so der Spitzenkandidat der Grünen für die Landtagswahl, Michel Reimon.

"Haltlose Anschuldigungen" gegen Landeshauptmann Niessl sieht hingegen SPÖ-Landesgeschäftsführer Robert Hergovich. Die "öffentlichkeitswirksame Weiterverfolgung der haltlosen Anzeige pünktlich zum Beginn des burgenländischen Wahlkampfs" könne nur "als eine Retourkutsche der Steindl-Fekter-ÖVP für Eberau verstanden werden". Hergovich verwies auf ein rechtliches Gutachten, das die korrekte Vorgangsweise bei der Informationstätigkeit des Landes bestätige. Der SP-Landesgeschäftsführer ortet in der Angelegenheit das "bisher gröbste ÖVP-Foul" im Wahlkampf.

Dass über die Finanzierung von Wahl- beziehungsweise Imagewerbung im Landtagswahlkampf die Wogen hochgehen, ist im Burgenland nicht neu: Schon einen Monat vor der Landtagswahl 2005 wurde rund um zwei Beilagen in Printmedien beinahe wortgleich wie derzeit gestritten.

Quelle: APA

KLEINE.tv

Lokalaugenschein im Sulmtal

Das Kraftwerk an der Schwarzen Sulm ist sehr umstritten. Bauherr Peter M...Noch nicht bewertet

 

Politik im Bild

Terror von London: Soldat getötet 

Terror von London: Soldat getötet

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang