Frankreich und China wollen Finanzsystem stärken

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China und Frankreich wollen bei der Reform des internationalen Finanzsystems enger zusammenarbeiten. Chinas Staats- und Parteichef Hu und der französische Präsiden Sarkozy vereinbarten am Mittwoch in Peking ein gemeinsames Vorgehen bei der Verbesserung der globalen Wirtschaftsordnung.
China und Frankreich hätten "gemeinsame Interessen" und seien sich in vielen wichtigen Punkten einig, zitierte das Staatsfernsehen den chinesischen Präsidenten. Details wurden nicht genannt.
Die chinesischen Staatsmedien nannten den Besuch Sarkozys ein "positives Signal" in den Beziehungen, die sich seit vergangenem Jahr wieder verbessert hatten. Die bilaterale Zusammenarbeit solle nicht nur in traditionellen Industrien, sondern auch bei neuen Energien, dem Umweltschutz, der Energieeffizienz und in der Landwirtschaft ausgebaut werden. Sarkozy sagte nach diesen Angaben, Frankreich wolle seine Kooperation mit China auch in der Atomenergie, Luftfahrt und dem Verkehrswesen vertiefen.
Sarkozy suchte Chinas Unterstützung innerhalb der Gruppe der 20 Industrie- und Schwellenländer (G-20) bei der Reform der Weltfinanzordnung. Frankreich übernimmt im nächsten Jahr den G-20-Vorsitz. Sarkozy, der von seiner Frau Carla Bruni begleitet wird, soll am Freitag an der Eröffnungsfeier der Weltausstellung in Shanghai teilnehmen.
Der französische Staatspräsident hat in Peking für eine Verschärfung der UNO-Sanktionen gegen den Iran geworben. Er verstehe den Wunsch der chinesischen Führung, den Streit über das iranische Atomprogramm durch Verhandlungen zu beenden. "Aber wenn Gespräche nicht weiterhelfen, dann können wir nur zu Sanktionen greifen", sagte Sarkozy. Die westlichen Mächte benötigen im Weltsicherheitsrat für neue Sanktionen gegen Teheran die Unterstützung oder zumindest Stimmenthaltung Russlands und Chinas, die Beschlüsse mit ihrem Veto verhindern können. China hat starke wirtschaftliche Interessen im Iran und lehnt Sanktionen als Mittel der Außenpolitik ab.












