Thailändische Regierung verschärft Maßnahmen

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In Thailand hat die Regierung ihr Vorgehen gegen die seit Wochen erbittert protestierenden Rothemden verschärft. Die Maßnahmen gegen die Demonstranten seien verstärkt worden, weil sie mit ihren im Zentrum der Hauptstadt Bangkok errichteten Barrikaden "Unruhe" verbreiteten und die Rechte anderer Bürger verletzt hätten, so Vize-Ministerpräsident Suthep Thaugsuban.
Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva teilte mit, seine Regierung sei jedoch noch immer an einer "politischen Lösung" des Konflikts interessiert. Mit jedem Tag der Proteste litten die Menschen in Thailand mehr, sagte er. "Doch wir wollen sichergehen, dass der Rechtsstaat gewahrt bleibt." Ziel sei es, eine "politische Lösung" zu finden, dies erfordere jedoch "Zeit, Geduld und Kooperation", so Abhisit.
Die in Rot, der Farbe der Opposition, gekleideten Regierungsgegner legten am Dienstag für mehrere Stunden den Verkehr des zum U-Bahnnetz der Stadt gehörenden Skytrains lahm und legten Autoreifen auf die Gleise an einer Station. Sie fürchten die gewaltsame Auflösung ihrer Proteste und wollten verhindern, dass Sicherheitskräfte die Züge für derartige Aktionen nutzen. Viele Menschen mussten zu Fuß zur Arbeit gehen.
Die Regierungsgegner halten seit mehreren Wochen ein Geschäftsviertel besetzt und verschanzen sich hinter Barrikaden aus Autoreifen und angespitzten Bambusstämmen. Sie sind Anhänger des 2006 gestürzten Regierungschefs Thaksin Shinawatra und fordern den Rücktritt der Regierung von Abhisit sowie Neuwahlen. Am Montagabend hatte sich König Bhumibol Adulyadej erstmals seit Beginn der Proteste im Fernsehen gezeigt und zu Frieden aufgerufen, die Proteste jedoch nicht direkt erwähnt.












