55 Tote bei Kämpfen im Südsudan
Wie erst am Sonntag bekannt wurde, sind am Freitag im Südsudan bei Kämpfen zwischen Armee und arabischen Nomaden mindestens 55 Menschen getötet und 85 weitere verletzt worden. Wie der Anführer des arabischen Stammes Reseigat sagte, ereigneten sich die Zusammenstöße an der Grenze zur westsudanesischen Krisenregion Darfur. "Die Spannung ist sehr hoch", sagte er. Sein Stamm lebt vor allem in Darfur.
Die sudanesische Befreiungsarmee hatte am Samstag erklärt, in der Region von Soldaten aus dem Norden angegriffen worden zu sein. Das Militär im Nordsudan wies dies jedoch zurück. Der Südsudan ist nach einem mehr als 20 Jahre langem Bürgerkrieg mit dem Norden völlig verarmt. In dem Konflikt starben nach UNO-Schätzungen etwa 300.000 Menschen, 2,7 Millionen wurden vertrieben.












