Putin besuchte Ehrenmal der Roten Armee in Wien

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Der russische Ministerpräsident Putin hat Sonntagmittag bei strahlendem Sonnenschein an einer Kranzniederlegung am Ehrenmal der Roten Armee am Schwarzenbergplatz teilgenommen. Innenministerin Fekter und Verteidigungsminister Darabos begleiteten ihn zu der Gedenkstätte, vor der sich der russische Regierungschef verbeugte.
Zahlreiche Schaulustige - darunter viele Russen - säumten den aus Sicherheitsgründen abgesperrten Schwarzenbergplatz, über den drei Polizeihubschrauber kreisten. Das Ehrenmal gedenkt der in Österreich 1945 gefallenen Soldaten der Roten Armee. Am heutigen zweiten Tag seines Wien-Besuchs möchte der russische Regierungschef am Nachmittag zudem wie schon am Vortag die Judo-Europameisterschaft im Dusika-Stadion besuchen.
Der russische Regierungschef war am Samstagnachmittag in Wien eingetroffen, wo das Gaspipeline-Projekt South Stream zwischen Russland und Österreich unterzeichnet wurde. Putin führte außerdem Gespräche mit Bundespräsident Fischer und Bundeskanzler Faymann. Dabei sprach die österreichische Seite auch die Frage der Flugverkehrsrechte der AUA in Russland an. Deponiert wurde das Interesse an einem unbefristeten Vertrag und mehr Direktflügen, wie das Kanzleramt am Sonntag mitteilte. Die russische Seite habe das österreichische Anliegen zur Kenntnis genommen.
Putin erhielt von Faymann als Gastgeschenk ein Fahrrad österreichischer Erzeugung. Für Sonntagabend ist der Weiterflug Putins nach Mailand zu einem privaten Treffen mit seinem italienischen Amtskollegen Berlusconi geplant.













