Alle 96 polnischen Absturz-Opfer identifiziert

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Zwei Wochen nach der Flugzeugkatastrophe vor Smolensk, bei der der polnische Präsident Lech Kaczynski ums Leben gekommen ist, sind alle 96 Opfer identifiziert. Das teilte der russische Vizeregierungschef Sergej Iwanow am Samstag mit. "In den vergangenen zwei Wochen ist sehr viel geschafft worden", sagte Iwanow. Er sicherte erneut zu, dass alles zur Aufklärung der Absturzursache getan werde.
Die Maschine war am 10. April in einem Wald nahe dem Flughafen in Westrussland abstürzt. Der Pilot wollte trotz Warnungen der russischen Luftwaffe bei dichtem Nebel landen. Experten schlossen technische Mängel an der Maschine vom Typ Tupolew TU-154 aus. Bei dem Flugzeugabsturz vor zwei Wochen starben alle 96 Insassen. Neben Kaczynski Ehefrau Maria waren unter anderen hohe Offiziere und Beamte sowie Spitzenvertreter der Kirche an Bord gewesen.
Die Präsidentenmaschine war auf dem Weg zu Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Hinrichtungen in Katyn gewesen. Der sowjetische Geheimdienst hatte 1940 rund 22.000 polnische Offiziere und andere Mitglieder der Führungselite rund um Katyn vor allem mit Genickschüssen getötet.












