Deutsche greifen tief in die Tasche
Mit Krediten greifen nun die EU-Staaten dem maroden Griechenland unter die Arme. Mehr als ein Viertel der 30 Milliarden Euro bringt Deutschland auf und zahlt damit zehn Mal mehr als Österreich.

Foto © APA
Die Europäische Union will Griechenland im Notfall mit Krediten von bis zu 30 Mrd. Euro helfen - davon müsste Deutschland den Löwenanteil schultern. Mit knapp 8,4 Mrd. Euro bilateralen Darlehen wäre Berlin der mit Abstand größte Zahler. Das entspräche etwa 28 Prozent des Gesamtpakets, wie eine EU-interne Tabelle auf Basis von Zahlen der Europäischen Zentralbank (EZB) zeigt. Österreich liegt in der liste der Zahler auf dem 7. Rang.
Geberländer kämpfen mit Haushaltslöchern
An zweiter Stelle hinter Deutschland läge Frankreich mit 6,3 Mrd. Euro, etwa einem Fünftel der gesamten Summe. Auf den Plätzen danach folgen Italien und Spanien. Kleine Länder wie Malta, Zypern und Luxemburg würden nur mit zweistelligen Millionenbeträgen belastet. Für die Berechnung wird der Anteil der Länder am Kapital der Notenbank EZB zugrunde gelegt. Es gilt die Faustregel: Je größer der EZB-Anteil, desto größer der Anteil an der Griechenland-Hilfe. Viele der Geber-Länder kämpfen selbst mit massiven Haushaltslöchern.












