Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 21. September 2014 22:10 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    ÖVP verliert Absolute in Vorarlberg, NEOS drinnen Ehefrau von britischer Geisel appelliert an IS Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel ÖVP verliert Absolute in Vorarlberg, NEOS drinnen Ehefrau von britischer Geisel appelliert an IS
    Zuletzt aktualisiert: 22.04.2010 um 13:23 UhrKommentare

    Kritik an Entwurf zu Uni-Zugangsbeschränkungen

    Foto © APA

    Die Uni Wien übt deutliche Kritik am Verordnungsentwurf des Wissenschaftsministeriums zu Zugangsbeschränkungen. Jener Teil, der der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien eine Begrenzung der Zahl ihrer Studienanfänger auf 3.600 (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) bzw. 800 (Wirtschaftsrecht) erlaubt, sei gleich "mehrfach klar gesetzwidrig", so der Senat der Uni Wien.

    Die Begutachtungsfrist für den Verordnungsentwurf nach dem "Notfallsparagrafen" 124b des Universitätsgesetzes (UG) ist am Mittwoch zu Ende gegangen. Darin vorgesehen sind von den jeweiligen Unis beantragte Beschränkungen in Publizistik (Unis Wien, Graz, Klagenfurt), Architektur (Technische Unis Wien und Graz, Uni Innsbruck) sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bzw. Wirtschaftsrecht an der WU.

    Knackpunkt ist der WU-Antrag: Die gesetzlichen Voraussetzungen für die Erlassung der Verordnung würden "offensichtlich nicht vorliegen", so der Senat der größten heimischen Uni, die ein Ausweichen abgewiesener WU-Studienwerber an die Uni Wien befürchtet: So werde etwa "missachtet", dass alle Unis, die das betreffende Studium anbieten, einen Antrag auf Beschränkung stellen müssten - im Falle der WU würden aber andere österreichische Unis gleiche Studien anbieten. Für den Verfassungsdienst des Bundeskanzleramts ist es ebenfalls "fraglich", ob es sich etwa beim Bachelorstudium "Wirtschaftsrecht" der Uni Linz allein wegen der unterschiedlichen Spezialisierung und der Verleihung eines anderen akademischen Grades um ein anderes Studium als jenes der WU handelt.

    Der sogenannte "Notfallsparagraf" 124b des UG sieht vor, dass im Falle von "unvertretbaren Studienbedingungen" aufgrund der erhöhten Nachfrage ausländischer Staatsangehöriger für jene Studien, für die in Deutschland der Numerus clausus gilt, Zugangsbeschränkungen eingeführt werden können. Die Mindestzahl der Studienplätze darf allerdings die durchschnittliche Studentenzahl der letzten drei Jahre in diesem Gegenstand nicht unterschreiten.

    Quelle: APA

    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Krawalle in Glasgow

      Nach der gescheiterten Abstimmung für eine Unabhängigkeit Schottlands ka...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Nach der Wahl zu Spitzenkandidaten 

      Nach der Wahl zu Spitzenkandidaten

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!