Iran startete dreitägiges Militärmanöver
Die iranischen Revolutionsgarden haben am Donnerstag mit ihrem dreitägigen Militärmanöver begonnen. Bei der dreitägigen Übung geht es offiziellen Angaben zufolge darum, die Verteidigungsbereitschaft des Landes zu testen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Persischen Golf, dem Golf von Oman und der Meerenge von Hormus, durch die fast 40 Prozent des weltweit geförderten Erdöls transportiert werden.
Die Revolutionsgarden hatten das Manöver, an dem Irans Land-, Luft- und Marineeinheiten beteiligt sind, am Mittwoch angekündigt. Die Meerenge offen zu halten und deren Sicherheit zu garantieren sei "sehr wichtig", sagte der Sprecher. Hormus gehöre "den Völkern der Region", das Ausland dürfe sich dort nicht einmischen. Teheran hatte in der Vergangenheit wiederholt damit gedroht, die Meerenge zu schließen, sollte der Iran angegriffen werden.
Beim Manöver wird auch ein neues Kampfboot getestet. Der zuständige Sprecher sagte der iranischen Nachrichtenagentur Isna, das im Iran hergestellte Kampfboot habe eine "sehr hohe Zerstörungskraft". Seine Raketen könnten Einschusslöcher einer Größe von sieben mal sieben Metern hinterlassen. Die Boote entzögen sich sämtlichen Radarkontrollen.
Nach Angaben der iranischen Marine vom Donnerstag wurde im Golf von Aden vor einigen Tagen ein iranischer Öltanker von somalischen Piraten angegriffen. Der Marine sei es gelungen, die Angreifer zurückzudrängen, die "hohe Verluste" erlitten hätten. Der Marine zufolge hatte der Tanker 300.000 Tonnen Rohöl im Wert von 150 Millionen Dollar (gut 112 Millionen Euro) geladen.












