Schmied für Kurssystem an Oberstufen offen

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Unterrichtsministerin Schmied kann sich auch an den Oberstufen der AHS bzw. an den berufsbildenden höheren Schulen in einzelnen Fächern die Einführung eines Kurssystems vorstellen. Derzeit erstellt eine Arbeitsgruppe ihres Ministeriums entsprechende Vorschläge, die noch vor dem Sommer fertig sein sollen, so Schmied zur APA. Entscheidend dabei sei die Leistungsorientierung eines solchen Systems.
Ab dem kommenden Schuljahr soll an den Abendschulen ein Kurssystem eingeführt werden, bei dem der traditionelle Klassenverband aufgelöst wird und die Schüler einzelne Module absolvieren. Damit gibt es dort keine Klassenwiederholungen mehr, es müssen nur die Fächer bzw. Module wiederholt werden, die noch nicht positiv abgeschlossen wurden. So weit will Schmied an den Oberstufen nicht gehen: Kurse solle es nur in einzelnen Fächern geben. Klar sei auch, dass eine solche Variante nur an den Ober- und nicht an den Unterstufen zum Einsatz kommen könnte.
Bei der neuen Matura kann sich Schmied im Endausbau vorstellen, dass dabei nicht nur Noten vergeben werden, sondern auch Kompetenzniveaus abgebildet werden. Diese festgestellten Kompetenzen könnten dann an die Uni "mitgenommen" und dort angerechnet werden.
Die im Personalplan des Bundes vorgegebene Postenreduktion um 978 Stellen bis 2014 erfolgt laut Schmied in ihrem Ressort großteils über den durch den demographischen Schülerrückgang automatisch erfolgenden Abbau von 783 Lehrerstellen. Die restlichen rund 200 Stellen fallen im Verwaltungsbereich weg.
Nicht weit genug gehen die Vorstellungen der Unterrichtsministerin zur teilweisen Einführung eines Kurssystems der ÖVP-nahen Schülerunion und den Grünen. Sowohl Schülerunion als auch der Grüne Bildungssprecher Walser wollen ein Modulsystem in allen Oberstufen-Fächern etablieren, hieß es. Die Wiener Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl sprach von einem "Schritt in die richtige Richtung", die modulare Oberstufe müsse Standard werden.












