Russische Schwarzmeerflotte bleibt weiter vor Krim
Kremlchef Medwedew hat sich bei einem Besuch in der Ukraine mit seinem Amtskollegen Janukowitsch auf die Verlängerung des Vertrags für die auf der ukrainischen Halbinsel Krim stationierte russische Schwarzmeerflotte über das Jahr 2017 hinaus geeinigt. Nach Angaben von Medwedew soll der Vertrag um 25 Jahre mit der Option auf weitere fünf Jahre verlängert werden.
Bei dem Treffen vereinbarten Janukowitsch und Medwedew zudem niedrigere Gaspreise und damit einen Neustart in den Beziehungen. Janukowitsch bezeichnete die Vereinbarung in Charkow als "historisch" in den Beziehungen beider Länder, wie die Agentur Interfax am Mittwoch meldete. Die Ukraine erhalte durch Nachbesserungen an den vor einem Jahr mit Russland unterschriebenen Gasverträgen einen Preisnachlass von 40 Milliarden US-Dollar (29,9 Mrd. Euro) gerechnet auf die nächsten zehn Jahre.
Am Rande des Treffens in Charkow vereinbarten auch die Geheimdienstchefs beider Länder eine enge Zusammenarbeit. Die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine hatten sich nach der Wahl von Janukowitsch im Februar nach Jahren der Abkühlung spürbar entspannt. Der NATO-Gegner Janukowitsch hatte zur Freude Russlands bereits kurz nach seiner Wahl einen Beitritt seines Landes zu dem westlichen Militärbündnis abgelehnt.












