Venezuela feierte 200 Jahre Unabhängigkeit

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Venezuela feiert den Beginn seines Unabhängigkeitskampfes vor 200 Jahren. "Am 19. April 1810 wurde das Große Vaterland (Patria Grande) geboren, und heute ist es lebhafter denn je", sagte Venezuelas linksgerichteter Staatschef Chávez am Montag bei einer Militärparade in Caracas. "Venezuela wird niemals mehr Kolonie sein."
Während der Parade defilierten 12 000 Militärs und Mitglieder ziviler Gruppen aus vielen Ländern Lateinamerikas sowie aus Weißrussland an der Ehrentribüne vorbei. An den Feierlichkeiten zum "Bicentenario" in Caracas nahmen unter anderen Kubas Staatschef Raúl Castro, Boliviens Präsident Morales und Argentiniens Präsidentin Kirchner teil.
Chávez erschien in Uniform zur Parade, die von Kampfflugzeug-Vorführungen eröffnet wurde. Der 19. April 1810 gilt als Auftakt für den venezolanischen Unabhängigkeitskampf. An diesem Tag wurde der spanische Statthalter in Caracas aus dem Amt gejagt. Die eigentliche Unabhängigkeit wurde erst im Juli 1811 vom Kongress ausgerufen.
Chávez würdigte die Rolle des lateinamerikanischen Freiheitshelden Simón Bolívar (1783-1830). "Hier sind 200 Jahre danach die Söhne und Töchter Bolívars in Caracas versammelt, das für immer die Wiege des revolutionären Amerikas sein wird." Die venezolanische Regierung rief anlässlich des Jubiläums einen Festzyklus für gleich 20 Jahre (2010-2030) aus. Bis dahin soll die "Bolivarische Revolution", der Sozialismus, entscheidend vorangetrieben werden.












