Mindestens sieben Tote bei Anschlag in Pakistan
Bei einem Selbstmordanschlag mit einer Autobombe sind am Sonntagmorgen in der Stadt Kohat im Nordwesten Pakistans mindestens sieben Menschen getötet worden, mehr als 25 weitere wurden verletzt. "Der Täter sprengte sein Fahrzeug hinter dem Gebäude einer Polizeiwache in die Luft", sagte der Polizeichef. Er bezeichnete den Anschlag als "Reaktion auf das militärische Vorgehen in den Stammesregionen".
Das Auto war offenbar mit rund 250 Kilogramm Sprengstoff geladen. Am Samstag hatten zwei in Burkas gekleidete Selbstmordattentäter in einem Flüchtlingslager vor den Toren der Stadt Kohat mindestens 41 Menschen getötet und 64 weitere verletzt. Die Menschen waren für Lebensmittel und Hilfsgüter Schlange gestanden.
In dem Lager sind Menschen untergebracht, die wegen der Militäroperation gegen die radikal-islamischen Taliban im nordwestlichen Stammesgebiet Orakzai ihre Heimatorte verlassen mussten.












