Faymann bremst bei MöSt-Erhöhung

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Die SPÖ bleibt zurückhaltend, was eine Erhöhung der Mineralölsteuer angeht: "Ich sehe derzeit überhaupt nicht eine Erhöhung der MöSt", sagte Parteichef Faymann am Dienstag. Wenn es im Zuge der Budgetsanierung aber dazu kommen sollte, könne das nur bei gleichzeitiger Anhebung der Pendlerpauschale sein. Wenn sich ein Pendler die Fahrt zur Arbeit nicht leisten könne, sei das nicht Sinn der Sache.
Finanzminister Pröll plädierte einmal mehr für eine Ökologisierung des Steuersystems. Ob bzw. um wie viel er dabei die MöSt erhöhen würde, sagte der Vizekanzler nicht. Ebenso wie Faymann verwies er darauf, dass die Details bis zum Herbst ausverhandelt sein müssten. Grundsätzlich erinnerte der ÖVP-Chef die SPÖ daran, dass auch sie die Ökologisierung der Steuern in ihrem Parteiprogramm stehen habe.
Zur Aufforderung von Bundespräsident Fischer, dass die Regierung das Budget zeitgerecht bis 22. Oktober vorlegen müsse, äußerte sich Pröll zurückhaltend. Es sei klar, dass man versuchen werde, die Zeitrahmen einzuhalten. Man dürfe aber nicht vergessen, dass heuer eine besondere Situation sei.
Zu Überlegungen der SPÖ, die Wohnbauförderung wieder Zweck-zu-widmen, verwies der Vizekanzler auf die Regelung des letzten Finanzausgleichs, wonach diese Zuwendungen auch für andere Bereiche verwendet werden könnten. Beim nächsten Finanzausgleich - also dem Verteilen der Steuergeld auf die Gebietskörperschaften - könne man dann aber über alles sprechen.












